Tagesprogramm: Battles, Battles, Battles
Das Programm folgte dem Vorjahresmodell und begann um 10:00 Uhr. Im 45-Minuten-Takt wechselten sich Wettkampfaufgüsse von Damen und Herren ab. Bis zum letzten Aufguss um 21:15 Uhr wurden diese durch Showaufgüsse ergänzt.
Die Spielregeln für die Wettkampfaufgüsse, die „Battles“ waren wie folgt definiert:
- Jeder Wettkampfaufguss ist 15 Minuten lang und besteht aus 4 Runden.
- In den ersten beiden Runden haben beide Sauameister jeweils ein Lied gewählt, zu dem beide performen müssen.
- In der 3. Runde müssen die beiden miteinander kooperieren. Sie haben vor dem Aufguss etwas Vorbereitungszeit, in der sie sich gemeinsam für ein Lied entscheiden und sich sich dazu eine Choreografie ausdenken.
- Die 4. Runde ist das abschließende Battle: Hier geht es um Alles. Beide müssen zu Musik Freestyle, die sie nicht kennen.
- Atemberaubende Akrobatik bei über 80° C macht die „Masters Freestyle Aufguss“ zu einem einzigartigen Extremsport-Event.
Die Vier Runden
Fünf Minuten vor Showbeginn wurden die Gäste eingelassen. In der Sauna wurden die neu produzierten Sicherheitshinweise abgespielt. Ähnlich wie bei den Durchsagen im Flugzeug wurden die Gäste über die Besonderheiten eines Fluges mit der Air Aufguss informiert. Anschließend führten die Moderatoren mit mehr oder weniger interessanten Informationen zu den Aufgießern durch die Show. Neu war in diesem Jahr eine kurze Einlaufmusik für die beiden Teilnehmer. Der Rest des Programms entsprach dem Vorjahr.
Vor der "Round One" aus dem Off hatten die Teilnehmer kurz Zeit, sich gegenseitig vorzustellen, die Düfte zu benennen und schon Anspielungen auf die gemeinsame Choreografie zu geben. Die allesamt ätherischen Düfte waren auf Eiskugeln aufgetropft und wurden mit viel Wasser und Crush-Eis aufgegossen.
"Round One" und "Round Two" waren für das Zeigen von klassischen Wedeltechniken. Nach den Runden tauschten die Teilnehmer jeweils die Seiten vom linken Ofen zum rechten und umgekehrt.
Natürlich sind bei Aufguss-Profis auch schon die klassischen Techniken sehenswert und wurden spielerisch durch Wurftechniken und artistische Drehungen ergänzt.
Die dritte Runde ging es gemeinsam zu bestreiten. Da wurden dann die Handtücher gerne geteilt, also Rücken an Rücken übergeben oder über die Öfen zugeworfen. Applaus gab es vor allem dann, wenn die Tücher nach längerer Flugphase auf der Gegenseite auch ankamen und übergangslos weiter gewedelt werden konnten.
Einer der höchsten Schwierigkeitsgrade, die in der vierten Runde gezeigt wurde, ist, mit zwei Handtüchern gleichzeitig zu wedeln und dabei abwechselnd die Handtücher hochzuwerfen und wieder zu fangen.
Eine neue, anspruchsvolle weiter entwickelte Figur wurde vorgestellt, die mit einer Hand zwei Handtücher gleichzeitig hochwirft und jedes mit einer anderen Hand fängt.
Bewertung
Die Teilnehmer zeigten ihre Fähigkeiten in klassischen und Show-Wedeltechniken mit einem und zwei Handtüchern. Zusätzliche Punkte gab es für Handtuch-Würfe und akrobatische Einlagen. Abzüge gab es beispielsweise für mehrfach heruntergefallene Handtücher. Die Ergebnisse der einzelnen Battles wurden nicht bekanntgegeben. Am Samstag wurden die vier besten Teilnehmer bekanntgegeben, die sich für die finalen Battles qualifiziert hatten.
Die Jury bestand hauptsächlich aus erfahrenen Saunameistern wie Lukaz Dluzniewski, Peter Storch und Felix Reschke.
Tickets
Um an den Battles teilzunehmen, benötigten Zuschauer ein Ticket. Tageskarten-Gäste konnten sich am Infopoint im Thermenbereich zwei Tickets aussuchen. Bei freien Restplätzen war auch eine Teilnahme am Aufguss ohne Ticket möglich.
Reservierung
Die kostenpflichtige Reservierung garantierte den Eintritt für einen oder mehrere Wettkampftage. Abgesehen von dem garantierten Eintritt waren damit keine weiteren Vorteile verbunden. Die Möglichkeit, ein zusätzliches Aufgussticket zu erhalten, könnte eine zusätzliche Motivation für zukünftige Reservierungen darstellen.